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Die Inseln

Auf Brac gibt es viele Bade- und Urlaubsorte, wie Postire, Milna und Supetar. Jeder hat seine Sandstrände, Campingplätze und Hotels. Ihre steinernen Treppengänge, auf denen man bis tief in die Nacht den Volksliedern der Dalmatiner lauschen kann, wo dauerhafte Freundschaften geschlossen werden, eine neue Liebe beginnt und eine alte sich nur noch fester umarmt. Wichtig für unsere Gäste — Brac hat auch einen Flughafen.

Südlich von Brac erstreckt sich die längste adriatische Insel, Hvar. Weingärten, Olivenhaine und Lavendel. Klares, kobaltblaues Meer, zahlreiche Quellen, die meisten Sonnenstunden an der Adria, aber auch viel natürlicher Schatten. Es sei erwähnt, daß auf Hvar das älteste Relief eines Schiffes in Europa gefunden wurde. Hier finden Sie auf einem der größten Renaissanceplätze das älteste Gemeindetheater Europas, das 1612 gegründet wurde, sowie eine Renaissancekathedrale mit einem originellen Glockenturm, einer reichen Schatzkammer und mit Bildern alter Meister. Unter den spät­gotischen Gebäuden nimmt der unvollendete Palast des Renaissancedichters Petar Hektorovic eine prominente Stelle ein. Vom Fürstenpalast ist der Turm mit der Uhr erhalten, und neben ihm eine monumentale Renaissanceloge aus dem 16. Jahrhundert.

Stari Grad auf Hvar wurde im Jahre 385 vor Christus als die griechische Kolonie Pharos gegründet. Die Stadt liegt am Ende einer sechs Kilometer langen Bucht. Hier sind die Ruinen der griechischen Mauer und der Palast von Petar Hektorovic aus dem 16. Jahrhundert mit einem Fischteich und Arkaden zu bewundern. Vrboska finden Sie am Ende einer langen geschützten Bucht. Eine Reihe von mit Brücken verbundenen Steinhäusern auf den beiden Ufern und eine mächtige befestigte Kirche aus dem 16. Jahrhundert bilden einen architektonisch harmonischen Komplex. Ein an der Adria einmaliges Fischermuseum gibt es in Vrboska. Zweifellos ist Hvar eine seltene Insel, im Sommer ebenso angenehm wie im Winter. Wegen des milden Klimas im Winter und wegen der üppigen Tropenvegetation wird es auch das kroatische Madeira genannt.

Die kleinen, zum Teil waldbedeckten Pakleni Inseln mit Kiesel- und Sandstränden sind ein Paradies für FKK-Freunde, der felsige Meeresgrund ist für die Unterwasserjagd geeignet, und auch Segler kommen gerne hierher. Im Kiefernwald über dem Badeort liegt eine Festung mit einem schönen botanischen Garten.

Gegenüber von Split liegt die Insel Solta. Die Vegetation ist dort eher karg, das Ufer steil und gut gegliedert. Der wichtigste Ort im Hinterland ist Grohote, und der wichtigste Hafen Maslenica, ein Ankerplatz für kleinere Schiffe, aber auch ein Badeort mit einem modernen Hotel und Camping­platz. In der schönen Bucht Necujam lebte im 15. und 16. Jahrhundert der berühmte kroatische Dichter und Humanist Marko Marulic.

Weit vom Festland und fern von allen Sorgen liegt die Insel Vis, bekannt für seine Fischer und Seefahrer, seine schöne Natur und das reiche Fremdenverkehrsangebot. Palmen, die aus dem Pflan­zengarten von Vis stammen, zieren viele kroatische Küstenstädte. Auf der Insel Vis gründeten die Griechen im 4. Jahrhundert die erste Kolonie (Issa) und pflanzten die erste Weinrebe. Auf den Ruinen des griechischen und römischen Theaters im Städtchen Vis wurde im 16. Jahrhundert ein Franziskanerkloster errichtet, es sind zwei Kirchen aus dem 16. und 17. Jahrhundert erhalten und eine Reihe von Renaissancehäusern.

Südwestlich befindet sich die Insel Bisevo mit 6 Quadratkilometern Fläche. In die steilen Ufer sind viele Grotten „eingemeißelt", unter denen Modra spilja (Die Blaue Grotte) mit einem Eingang über und einem unter dem Meeresspiegel besonders sehenswert ist. Wenn die See still ist, bricht sich das Licht in der Grotte, und alles darin wird leuchtend blau, und alles im Wasser wird silbern. Diese Lichteffekte machen die Blaue Grotte schöner noch als die auf Capri.

Wesentlich größer, mit einem monumentalen natürlichen Eingang, ist Medvidina, die Grotte an der südlichen Seite von Bisevo. Der Grottengang ist 160 Meter lang und führt zum Gestade, an dem man das sonst an der Adria ausgestorbene Säugetier finden konnte, den Seebären, von dem die Grotte ihren Namen hat.

Zum Archipel von Vis gehören auch die Inseln Svetac (Sveti Andrija), Jabuka, Brusnik und das Archipel Palagruza.


Westlich von Vis ragt aus der See in Form einer Pyramide die Insel Jabuka heraus. Ihre 96 Meter hohen eruptiven schwarzen Felsen tauchen fast senkrecht in die Meerestiefe. In unmittelbarer Nähe dieser Insel unterliegt der Kompaß dem natürlichen Magnetismus. Das umliegende Meer ist reich an Fisch und Hummer, und auf der Insel lebt die endemische schwarze Eidechse. Obwohl es offiziell für eine Halbinsel gehalten wird, ist das Leben auf dem Peljesac dem auf den Inseln gleich. Korcula ist vom Peljesac durch einen schmalen Kanal getrennt. Ston und Mali Ston, zwei malerische Städtchen, sind nach Dubrovnik die wichtigsten und am stärksten befestigten Orte der alten Republik Dubrovnik. Die sehr gut erhaltenen, mächtigen mittelalterlichen Mauern von Ston aus dem 14. und 15. Jahrhundert schützten die Güter und die großen Salzgruben. In der Nähe gibt es die berühmten Austern aus der Bucht von Mali Ston, die bekannten Weine Postup und Dingac. Kapitänshäuser des bekannten Städtchens auf Peljesac, Orebic, deren Türen Ihnen von den Gastgebern gerne geöffnet werden, bergen noch immer kunstvolle Möbel und prächtigen Hausrat aus Glas, Silber und Porzellan. Der Reichtum, der durch die Reisen der Seefahrer in die östlichen und westlichen Welten auf die Insel kam, zeigte sich auch bei den Gewändern der Frauen, die nach dem Vorbild des europäischen Adels aus feinsten Stoffen gefertigt wurden.

Wie wahr es ist, daß die Ortschaften und die Inseln untereinander große Unterschiede aufweisen, zeigt wohl am besten die Sonderrolle, die Korcula zukommt. Legenden, Geschichten und Denkmäler gibt es hier mehr als anderswo. Diese Insel hat mehrere bekannte Orte: Korcula, Lumbarda, Vela Luka. In Lumbarda wurde ein griechisches Psephismus gefunden, das älteste Schriftdenkmal in Kroatien. Nach der Legende wurde Korcula von dem trojanischen Helden und dem Gründer von Padova, Antenor, im 12. Jahrhundert vor Christus gegründet. Bei den antiken griechischen und römischen Schriftstellern wird bereits die Stadt Korkyra Melania erwähnt, die von den griechischen Kolonisten aus Knidos gegründet wurde und schon im 4. Jahrhundert eigenes Geld prägte. Die latei­nische Version des Namens ist Corcyra Nigra, das „Schwarze" Korkyra, benannt nach den dichten Wäldern auf der Insel. Korcula ist nach Lokrum und Mljet die waldreichste kroatische Insel. Viele Zeugnisse aus dem 13. Jahrhundert sprechen von einem hochentwickelten Gesellschaftsleben auf Korcula. Im Statut von Korcula aus dem Jahre 1214, dem ältesten unter den Statuten der dalma­tinischen Städte, ist zum ersten Mal in Europa die Rede vom Verbot des Sklavenhandels. Die Statuten sprechen auch vom Aufbau und von der Verwaltung der Stadtgemeinschaft, und waren bis zur Einführung der französischen Verwaltung 1806 gültig. Gegen Ende des 13. Jahrhunderts fand in der Nähe eine Seeschlacht zwischen den Flotten von Venedig und Genua statt, in der auch der berühmte Reisende und große Reiseschriftsteller Marco Polo für Venedig kämpfte, der laut manchen Zeugnissen auf Korcula geboren wurde.

Die Einwohner von Korcula waren prominente Steinhauer, Schiffsbauer und Seefahrer. Ihre Kunst zeigten sie in ganz Dalmatien, die schönsten Werke aus Spätgotik, Renaissance und Barock finden sich in Dubrovnik und in Korcula selbst. Der St.-Markus-Dom, das wertvollste Gebäude auf Korcula, wurde nach den Plänen eines Dubrovniker Baumeisters in über 150 Jahren errichtet. In ihrer langen Geschichte erlebte die Stadt, deren Grundriß die Form eines Fischbeines hat, viele Seeschlachten. Heute wird alljährlich im Sommer die Tradition der Städte auf Korcula durch die Ritterspiele — „moreska" — vom Ende des 15. Jahrhunderts wieder ins Leben gerufen. Diese Spiele erinnern an die Kämpfe gegen die Araber und waren im ganzen Mittelmeerraum populär, sind aber nur in Korcula erhalten. Allegorien des Guten und des Bösen, der weiße und der schwarze König, kämpfen an der Spitze ihrer Heere um ein Mädchen. Zum Glück trägt stets der weiße König den Sieg davon. In Blato, einer Ortschaft, die wie Rom auf sieben Hügeln erbaut ist, wird „kumpanija" (die Gesellschaft) gespielt. Ein Spiel, das den Freiheitskampf symbolisiert.

Auch die 50 Quadratkilometer große Insel Lastovo, weit draußen im offenen Meer, wird bestimmt ihre Anhänger finden. Vor der schönen Küste mit Kiesel- und Sandstränden liegen westlich und östlich einige kleinere Inseln. Auf dieser Insel mit alten Kiefernwäldern ist der Ort Lastovo ein beeindruckendes Beispiel für eine mittelmeerische Terrassensiedlung. Westlich von Lastovo liegen die kleinen Inseln Mrcar und Prezba. Prezba und Lastovo bilden zusammen zwei Buchten von unge­wöhnlicher Schönheit: Malo jezero und Velo jezero, beide vor den Winden geschützt. Die Inselufer sind steinern, mit vielen freundlichen kleinen Häfen und Stranden. Im Westen und Osten befindet sich eine Reihe kleinerer und größerer unbesiedelter Inseln mit waldbedeckten Sandstränden in den Buchten.

Parallel zur Halbinsel Peljesac erstreckt sich die 100 Quadratkilometer große waldreiche Insel Mljet. Wegen der alten, dichten Alpenkiefern- und Pinienwälder, der Karstgrotten, zweier malerischer Seen, die sowohl miteinander als auch mit dem Meer verbunden sind, und wegen der vielen Sand-und Kieselstrände, reicher Fisch- und Hummergründe wurde der westliche Teil der Insel zu einem Nationalpark erklärt. Auf Mljet gibt es ungefähr zehn kleinere Siedlungen mit schönen Stranden und guten Unterwasserjagdgründen. Auf der ganzen Insel begegnet man den Spuren illyrischer Bauten. In Polace z.B. einer altchristlichen Basilika aus römischer Zeit und einem frühbyzantinischen Palast. Das wertvollste Denkmal der Romanik ist das Kloster auf der kleinen Insel in Veliko jezero. Eine Insel auf einer Insel! Im 12. Jahrhundert wurde dort ein Benediktinerkloster errichtet, das im 16. Jahrhundert in ein Renaissancegebäude eingefügt und von einer mächtigen Festung mit einem Turm umgeben wurde.

Wie für die nordadriatischen Inseln ist die Vierzehn auch die magische Zahl von Elqfiti. Dieses Archipel liegt gegenüber der „Perle der Adria", Dubrovnik, wozu auch die Insel Lokrum gehört. Die Inselgruppe ist über eine Fläche von 90 Quadratkilometern verstreut, ein Drittel dieser Fläche machen die Inseln selbst aus. Vladimir Koppen, ein deutscher Meteorologe und Klimatologe, nannte das Klima der Südadria, also auch das der Elafiti, das Olivenklima.

Das Ufer gegenüber dem Elafiti Archipel steigt senkrecht empor und bietet natürlichen Schutz vor kalten Festlandwinden. Im Süden ragen unbesiedelte Klippen gegen das offene Meer, während die Ortschaften in den Buchten geschützt sind. Sogar in der größten Sommerhitze ist der Aufenthalt hier sehr angenehm. Der steinerne Meeresboden um die Elafiti herum ist von grünen, dunklen und roten Algen bedeckt, und das Meer ist reich an weißem Fisch, Krebsen und Muscheln. Da wartet ein gedeckter Tisch und verspricht höchsten Genuß, ohne daß Sie einkaufen müssen. Im Kanal von Mljet und um Sv. Andrija liegt eine Korallengruppe. Die reiche und bunte Unterwasserwelt ist vielversprechend. Bei Tagesanbruch muß man nur die Fischerboote der Einheimischen genau beobachten, um zu wissen, wo ein guter Fang wartet.

Die grünen Kronen der Riesenkiefern zieren die steilen Felsen der Elafiti. Natur und Mensch leben hier seit Jahrhunderten in Harmonie. Die Vegetation der kleinen Insel Kolocep ist subtropisch. Es gibt Kiefern, Zypressen, Palmen, Aloen, Kakteen, Südfrüchte und viele duftende Blumen. Wer dem Stadtgetümmel entfliehen will, wird gerne die ruhigen Promenaden und die schönen Strande in den vielen Buchten aufsuchen. Auf Kolocep lebt noch immer die Legende von der Ethymologie der Namen von den Kaps Cavalika und Macus. Der junge Macus verliebte sich bereits in seiner Kindheit in das schöne Mädchen Cavalika. Als sie erwachsen waren, heirateten sie und lebten glücklich bis zu ihrem Tode. Zum Andenken an die Untrennbarkeit des Mannes und der Frau wurden die Kaps auf Kolocep nach ihnen benannt, um immer an die Dauerhaftigkeit der Liebe zu erinnern.


Ein Aufenthalt auf den kroatischen Inseln, die sich durch ihren Lebensstil deutlich vom Festland unterscheiden, obwohl sie mit dem Festland durch Flugzeuge, Schiffe und Fähren verbunden sind, ist immer ein eindrucksvolles Erlebnis. Denn auf diesen Inseln kommt man auf der Suche nach dem Glück dem Glück einen Schritt näher.
Im Sommer beleben Theatervorstellungen, Musikabende und Volksfeste die alten städtischen Straßen. Sie sind voller Gesang, auf den Festen isst man köstlichen Fisch, trinkt ausgezeichnete Weine und hat viel zu lachen. Sie können hier aber auch Robinson sein. Sie können die unberührte Natur erforschen oder, weit von Menschen entfernt, neue Kräfte sammeln. Ihnen stehen luxuriöse Hotels zur Verfügung, die ganztägige Programme für Sie bereit halten. Sie werden in sicheren Häfen oder in modern ausgestatteten nautischen Zentren anlegen. Sie werden im Rhythmus ihrer Lieblings­musik tanzen. Ausflüge in Gegenden machen, deren Schönheit Ihnen den Atem stocken lässt. Oder Sie werden auf einer der Inseln, die Ihnen besonders lieb ist, Station machen. Auf Ihrer Trauminsel.

 

 
 

 

 

 

 

 

 

 


 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


 

 

 

 

 

 

 


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